Die besten Bewertungen und häufigsten Touristen-Typen der Community
Die Eltern haben zwei Stunden lang ihren Urlaub genossen. Ihre drei Kinder haben in dieser Zeit: eine Ketchupflasche ausgeleert, einem anderen Gast auf den Rücken gehauen und meinen Dessert-Aufbau aus der Vitrine geräumt. Beim Bezahlen wurde gefragt ob es Kinderermäßigung gibt.
Es war ein typischer Sonntag an der Rezeption. Wir hatten fast einen kompletten Wechsel im Hotel. Die Gäste sind beim Checkout schon in 3 bis 4 Reihen angestanden. Der Gast, welcher gerade bei mir war wollte aber einen kompletten Vergleich aller Kategorien an Zimmer (wir haben mehr als 10 verschiedene), betreffend dem Preis, Lage, auf welcher Seite das Bett steht usw. Die Gäste im Hintergrund waren schon richtig genervt.....
Kein Extrawunsch, kein Beschwerdebrief, kein Instagram-Foto vom Bad. Beim Checkout hat er mir die Hand geschüttelt, ein ehrliches Danke gesagt und einen handgeschriebenen Zettel mit positivem Feedback hinterlassen. Der Zettel hängt jetzt an der Pinwand. Das war im März – er ist noch dran.
Hat den kompletten Aufstieg damit verbracht, das Wetter zu kommentieren. Jede Wolke wurde analysiert, jeder Windhauch eingeordnet. "Das wird nix mehr heute." Oben war strahlender Sonnenschein. Hat dann erklärt, er hab eigentlich gewusst dass es schön wird.
Bergpanorama bei besten Bedingungen – und dann stehen vier Leute am Gipfel und filmen nur sich selbst. Die Aussicht war Hintergrund. Einer ist beim Rückwärtsgehen für das perfekte Selfie fast über einen Felsen gestolpert. Fast.
Ihr Gin Tonic war "nicht so wie zuhause." Ich hab gefragt wie sie ihn zuhause macht. "Na anders halt." Dann kam das Handy. "Ich schreib das auf TripAdvisor." Ich hab freundlich gesagt, das ist ihr gutes Recht. Die Bewertung: 2 Sterne, "Personal sehr unhöflich". Ich hab nix gesagt.
Vier Leute, vier Schnitzel, zwanzig Minuten kalt auf dem Tisch – weil erst alles von jedem Winkel abgelichtet werden musste. Die Beschwerde kam prompt: das Schnitzel war kalt. Ich hab den Mund gehalten.
Hat erklärt, auf Bali hätte er das halbe Preisschild bekommen. Ich hab erklärt, dass wir in Österreich sind und Löhne zahlen. Zehn Minuten Schweigen. Dann: "Bekomm ich zumindest eine Gratisvorspeise?" Hat er nicht.
28 Personen, keine Reservierung, Reiseführerin mit der Energie eines Fußballtrainers. Hat einfach alle durch die Lobby marschieren lassen und gerufen: "Wir brauchen 14 Doppelzimmer für heute Nacht!" Es war Samstagabend, Hochsaison. Wir hatten drei Zimmer frei.
Hat beim Check-in gefragt ob wir ein Zimmer mit besserem Meerblick hätten. Wir sind in Wien. Als ich das erklärt hab, fragte sie ob sie zumindest ein höheres Zimmer bekommt – damit man über die anderen Gebäude schaut. Wir hatten Stock 3 von 4. Nein.